behindertenbewegung

DAS MOTTO: ARBEIT, NICHT MITLEID!

Siegfried Braun rief in der Zeitung auf.
Menschen mit Behinderungen sollen sich zusammenschließen und sich selbst helfen.
Die Menschen machten mit.
Marie Zöchling hat in St. Pölten eine Gruppe gegründet.
Sie hat auch einen Betrieb gegründet.
Menschen mit Behinderungen haben dort einen Beruf gelernt.
In Wien gab es auch einen Betrieb.
Die Betriebe wurden von Menschen mit Behinderungen geleitet.

Die Arbeitsgemeinschaft wollte Menschen mit Behinderungen Arbeit geben.
Sie wollte auch Ausbildungsplätze schaffen.
So können junge Menschen einen Beruf lernen.
Dann haben sie bessere Chancen auf eine Arbeitsstelle.
Sie zeigte, Menschen mit Behinderungen können gut arbeiten.
Es wurden 60 Arbeitsplätze geschaffen.
Die Arbeitsplätze waren ohne Hindernisse.

Auf dem Bild sieht man die Schneider-Werkstätte des Vereins.<br/>Es arbeiten darin zehn Frauen.
Der Krüppel 2 (1928) 10, 189
Die Textil-Werkstätten waren in Wien und in St. Pölten.
Diese waren groß.
Der Verein hat sechs Betriebe.
Frauen sollten genug Geld verdienen.
Mädchen sollten eine Ausbildung bekommen.


Frauen und Männer haben im Verein zusammengearbeitet.
Der Verein hat geschlechter-sensible Sprache verwendet.
Das zeigt, Frauen sind wichtig.
Frauen werden beachtet.
Frauen haben im Verein mitbestimmt.

Die Werkstätten dienten als gutes Beispiel.
Sie zeigten, wie sich Menschen mit Behinderungen die Hilfe vorstellten.
Hilfe für Menschen mit Behinderungen nannte man früher “Krüppelfürsorge”.
Menschen mit Behinderungen wollten keine Rente bekommen.
Sie wollten lieber andere Hilfe.
Sie wollten Hilfe für ihre Ausbildung.
Sie wollten Hilfe, damit sie Geld verdienen können.
Alle Menschen mit Behinderungen, die arbeiten wollen, sollten diese Hilfe bekommen.

In einer Werkstatt verrichten fünf Männer Korbflechtarbeiten.<br/>Ein Mann sitzt in der Mitte und liest ein Buch.
Privatbesitz
Korbflecht-Werkstatt der Ersten österreichischen Krüppelarbeitsgemeinschaft in St. Pölten

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